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Wer einmal einen Abend lang Bierkrüge und kiloschweres, brüllend heißes Porzellan durch den Gastraum geschleppt hat, weiß was Sache ist. Gastronomie ist kein Zuckerschlecken – lange Schichten, körperliche Extremanforderungen, Stress, Druck. All das bevor man überhaupt einen Gast zu Gesicht bekommt und sich den empathisch sozialen Herausforderungen der Profession ausgesetzt sieht. Es wird gearbeitet während andere frei haben. Punkt.

Doch wer dabei auch einmal den Adrenalinstoß gespürt hat, völlig abgekämpft die eigenen Wunden und gleichsam Gastro Blut geleckt hat, weiß wie faszinierend und bereichernd dieser Beruf sein kann. Für viele wird es gar zur Berufung – ohne Leidenschaft geht nichts in der Küche, hinterm Tresen und im Schanigarten.

Dass sich zentnerweise Speis und Trank leichter unters Volk bringen lassen wenn man nicht selbst Unmengen überflüssigen Fleisches auf den Rippen mitbringt, scheint logisch. Bücken, Knie beugen, Heben, Stemmen, Reißen: jeder Muskel ist gefordert.

Sehr anschaulich kommunizieren dies Stellenbeschreibungen und Bewerbungsbögen im anglikanischen Raum, die gespickt sind mit Anforderungen und körperlichen Voraussetzung für den Job.

Fakt ist: wer im Gastgewerbe überleben will, braucht – nebst diversesten anderen Fertigkeiten – Fitness und Gesundheit.

Reinhard Pohorec – spirits journey ist seit Beginn an begeistertes Mitglied von Bodystreet Wien Hietzing.

Alle Infos unter: https://www.bodystreet.com/de/standorte/oesterreich/wien/bodystreet-wien-hietzing-zentrum/

Sowie

wien-hietzing-zentrum@bodystreet.at

Dabei ist es durchwegs verständlich, wenn man nach zwölf Stunden und knapp fünfzehn gelaufenen Kilometern spätnachts nur mehr auf die Couch oder ins Bett fallen möchte. Und auch vor der Schicht, mit der Aussicht auf ein proppenvolles Lokal, Heerscharen von hungrigen Gästen und ein aufreibendes Abendservice, denken viele nicht zwangsläufig an eine Runde im Fitnessstudio. Die Arbeit ist schließlich anstrengend genug, zweifelsohne ein schlagendes Argument. Doch einerseits heißt nicht jeder Tag gleich körperliche Grenzerfahrungen, andererseits bedürfen unterschiedliche Positionen und Verantwortungen auch divergierender Tätigkeiten. Selbst in der Gastronomie kann man schnell seinen gesamten Dienst hinterm Bildschirm sitzend zubringen.

Außerdem ist das optimale Training eine Ergänzung zur täglichen Bewegung, entlastet Problemzonen und schafft Ausgleich.

Beim Joggen durch grüne Parks und Wälder atmen Körper und Geist die kristallklare Luft, der beruhigende Klang der Stille lässt Unmut und Stress abfallen. Ebenso abschalten kann man unter der Wasseroberfläche, während man durch das kühle Nass gleitet und sich jede Muskelfaser streckt und entspannt.

Das Angebot an Freizeitaktivitäten und Bewegungsmöglichkeiten ist heute größer denn je. Ob Einzelkämpfer, Mannschaftssportler, Freeletic, Cross Fitter oder Strom Junkie, für jeden Charakter lässt sich ein ideales Programm maßschneidern.

Was es dafür braucht sind ein gewisses Maß an Überwindung und Zeit. Gerade letztgenanntem Faktor sollte dabei entsprechend Aufmerksamkeit geschenkt werden. Denn so manch aufkeimender Ehrgeiz ist rasch verebbt, ob einer lähmend langwierigen Anreise zum Trainingsort oder mühsamen Begleitumständen.

Selbst der hartnäckigste, innere Schweinehund wird einmal besiegt, für das erhebende Gefühl nach geschaffter Anstrengung, das Hinter sich lassen des grauen Alltags oder die Leichtigkeit, mit der man das nächste Mal die Teller und Gläser umherträgt.